Jakobsweg mit dem Fahrrad



03.07.2008

1. Etappe - Perso dabei?

Unglaublich, nach ca. ½ Std. fröhlicher Fahrt nach Frankfurt Hahn der Schock: Max hat seinen Personalausweis daheim auf dem Frühstückstisch liegen gelassen. Im ersten Moment Verzweiflung, dann der Drang eine Lösung zu finden. "Wer hat ein schnelles Auto?", hieß die 1 Millionen-Frage. Nachdem schon zwei Mailboxen mit einem Zähneknirschen weggedrückt waren, kam unser Retter, der hier ausdrücklich genannt werden sollte: Niklas! Danke nochmal, du bist besser als James Bond!

Apropos James Bond, Max hatte sich den Fahrstil desselben nun auch angeeignet und Vollgas gings zum Flughafen, es hieß die 1 ½ Stunden gerechnete Fahrstrecke mit dem 92. Baujahr VW-Bus noch zu toppen. Getoppt haben wir die Fahrzeit nicht, ein exGeldbörse liegt auf dem Tischtrem langsamer LKW vor uns machte uns einen Strich durch die Rechnung.
Punkt 10, nagut 10 nach 10 Uhr waren wir am Flughafen. Ich sprang aus dem Wagen, und nach einem olympiareifen Sprint stand ich vor dem Check-In. Nach der spontanen Freude als ich an der Reihe war, konnte ich es nicht glauben. Eine äußerst unfreundliche Flughafen-Mitarbeitering war nicht in der Lage, zu erkennen welche Qualen ich hinter mir hatte. "Wir schließen" war das einzige, was sie über ihren blöden,  **** Mund heraus brachte. Mir kamen die Tränen und mit meinem ZeFlughafen Biarritztern und der Behauptung, wir hätten einen Unfall gehabt und das Gepäck würde in ein paar Millisekunden kommen versuchte ich sie umzustimmen.
Ich weiß nicht wie, aber irgendwie habe wir es dann doch geschafft, selbst die Räder wurden ohne Murren angenommen. EIN WUNDER!
Dank gebührt hier auch Theresa, der Mutter von Max, die uns so tatkräftig unterstützt hat, immer ruhig und optimistisch blieb und zuletzt unserem Chaos-Max noch seine Jacke vom Auto holte und sie ihm vor der Sicherheitskontrolle noch zuwarf. Also nochmal: Danke Theresa!


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